Geschichte des Bezirks Dinslaken

Die Gemeinden des Bezirks Dinslaken wurden überwiegend in den Jahren 1900 bis 1935 gegründet. Allerdings ist der Bezirk Dinslaken infolge der Bezirksstrukturreform Ende September 2005 neu entstanden. Die Gemeinden des neuen Kirchenbezirks Dinslaken waren bis dahin teilweise im Kirchenbezirk Duisburg-Hamborn beheimatet, der sich seinerzeit am rechten Niederrhein von den nördlichen Stadtteilen Duisburgs, Walsum, Hamborn und Marxloh, bis nach Emmerich an der deutsch-niederländischen Grenze erstreckte. Die nördlichen Duisburger Gemeinden Walsum, Hamborn und Marxloh bildeten dann ab Ende September 2005 mit dem damaligen Kirchenbezirk Duisburg-Ruhrort den Kirchenbezirk Duisburg, heute zum Kirchenbezirk Ruhr-West gehörend. Aus den Gemeinden Dinslaken, Dinslaken-Hiesfeld, Voerde, Voerde-Friedrichsfeld, Rees und Emmerich, ergänzt um die Gemeinden Dorsten-Holsterhausen, Dorsten-Hervest und Dorsten-Wulfen (ehemals Kirchenbezirk Gelsenkirchen), formierte sich der neue Kirchenbezirk Dinslaken.

Am 17.12.2009 wurden durch den seinerzeit zuständigen Apostel Rainer Storck die drei Dorstener Gemeinden zu einer Gemeinde Dorsten zusammengelegt. Die Gemeinde Dorsten erhielt an ihrem Standort in Dorsten-Holsterhausen ein vollständig saniertes und erweitertes Kirchengebäude. In den Folgejahren wurden die Gemeindestandorte Voerde und Rees aufgegeben und die Gemeindemitglieder nach ihrer Wahl auf die benachbarten Gemeinden Dinslaken und Voerde-Friedrichsfeld bzw. Wesel und Emmerich aufgeteilt.

 Zurzeit besteht der Kirchenbezirk Dinslaken aus acht Gemeinden mit insgesamt ca. 1800  Mitgliedern, die teils am rechten Niederrhein und teils schon in Westfalen liegen und über die Kreise Wesel, Kleve, Borken und Recklinghausen verteilt sind. Die Gläubigen werden zurzeit von einem Bezirksvorsteher und seinen beiden Stellvertretern sowie 7 weiteren Gemeindevorstehern und 47 ehrenamtlich tätigen Amtsträgern betreut.